Böden als Grundlage von Wohlstand

Wohlstandsbildung ist sehr eng verknüpft mit Ernährungssicherheit und dem Vorhandensein fruchtbarer Böden. Auch, wenn dieses Bewusstsein bei uns heute weitestgehend in Vergessenheit geraten ist, so waren fruchtbare Böden in der gesamten Menschheitsgeschichte Grundlage für kulturelle Entwicklung und Wohlstand. Sie sind es noch heute.

Wo Böden in Deutschland aufgrund ihrer natürlichen Entwicklung fruchtbar waren und gute Erträge hervorgebracht haben, finden wir heute eine höhere Wohlstandsdichte. Wo sie in ihren Funktionen über die Nahrungsmittelerzeugung hinaus erhalten blieben, wuchsen Hochkulturen heran. Wo sie von Menschen zerstört wurden, litt auch der Mensch. Das Prinzip „Gesunde Böden – Gesunde Menschen“ trifft auf jede Region unserer Erde zu.

Gute Erde ist zivilisationsstiftend

Bodenschätze wie Salz und Rohölvorkommen, klimatische oder geo-politische Faktoren haben diese Abhängigkeit im Laufe der Kulturgeschichte zudem verschoben oder entschärft. Böden bilden jedoch durch ihre vielfältigen Dienstleistungsfunktionen wie die Bereitstellung sauberen Trink- und Grundwassers, als Staub- und Schadstofffänger, als Kohlenstoffdioxidsenke sowie als Standort für die Nahrungsmittelerzeugung, als Standort für Wald und als zuverlässigen Baugrund für Infrastruktur eine extrem vielfältige Rolle in unserem täglichen Leben. Böden sind zivilisationsstiftend.

Nutzen wir Böden in ihren Funktionen sorgfältig und gewissenhaft, wirkt sich das immer direkt und indirekt, kurzfristig und langfristig auf unseren Wohlstand aus. Böden haben sogar das Potential, eine gewinnbringende Kapitalanlage zu sein.

Der Beginn von Wohlstand

In Ländern, wo Gartenbau, Ackerbau und Viehzucht die einzigen Einnahmequellen für die meisten Haushalte darstellen, ist der Faktor Boden existenzentscheidend. Landwirtschaft ist hier größtenteils subsistenzorientiert, das heißt, die Dinge des täglichen Lebens werden für die eigene Familie produziert und hergestellt. Überschüsse werden auf dem Lokalmarkt verkauft.  Das ist der Beginn des Weges auf eine höhere Wohlstandsebene. Wo Menschen sesshaft leben, findet Entwicklung von Wohlstand in und auf den vorhandenen Böden statt und schreitet mit den Innovationen in und auf diesem Lebensgrund weiter voran.

Sehr deutlich wird das in den innertropischen „Slash-and-Burn“ Praktiken. Dabei wird Regenwaldfläche gerodet und in Brand gesteckt, die Fläche anschließend über wenige Jahre ackerbaulich genutzt. Die Erträge sinken jährlich, da sich der düngende Holzasche-Effekt im natürlicherweise sehr unfruchtbaren Boden verbraucht. Die Fläche wird daraufhin aufgegeben, woraufhin Sekundärwald für die nächsten 10-30 Jahre entsteht. Die nächste, vor ca. 30 Jahren genutzte Fläche wird in Brand gesteckt. Damit beginnt der Zyklus von Neuem. Dieses System ist so lange nachhaltig, wie der Bevölkerungsdruck gering verbleibt. Wächst die dort lebende Gemeinschaft in ihrer Zahl, muss entweder mehr Fläche genutzt werden oder mit Hilfe von Innovation auf derselben Fläche mehr und länger produziert werden. In weiten Teilen Afrikas lebt eine Großfamilie von durchschnittlich zwei Hektar Land.

Projekte, die die Lebensgrundlage Boden bewahren und aufwerten, sind ein direkter Beitrag aus der Armut heraus, hin zum Aufbau und Erhalt von Wohlstand.

Indikatoren machen in einem Vorher-Nachher-Vergleich den Impact Ihres Projekts sichtbar. Dafür werden für Projekte Indikatoren individuell entwickelt oder herangezogen.

Erfolgreiche Projekte zur Wohlstandsbildung entspringen der Denke der Zielgruppe und werden durch Entwicklungsdienst befruchtet, zur Blüte und Reife gebracht.

Durch die Anbindung und Teilhabe am Marktgeschehen hält man den Schlüssel für finanziellen Wohlstand in der Hand.

Mein Angebot umfasst die Projektbegleitung von R&D Projekten und schließt darin die Dienstleistungsbereiche allgemeines Projektmanagement, Qualitätsmanagement nach ISO 9001:2015, Marketing- und Vertriebsbetreuung, Workshops, Schulungen sowie die Produktvalidierung nach wissenschaftlichen Standards mit ein.

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